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Alle Funktionen / Animation & Zeitleiste

Einzelbildanimation am Windows-Zeitstrahl

Zeitleiste öffnen, einzelne Bilder speichern und als Sequenz abspielen.

Einzelbildanimation am Windows-Zeitstrahl
Illustration, kein Screenshot der Software

ARBEITSABLAUF

So passt es in Ihren Arbeitsablauf

01

Video-Zeitleiste: aus Einzelbildern wird Animation

Kurz gesagt Ein Klick auf „Video / GIF-Animation“ oben rechts öffnet die Zeitleiste unter der Leinwand.…

02

Kamerafahrten & Übergänge

Zwei verschiedene Dinge Kamera steuert, wie der Ausschnitt während eines Bildes wandert (Zoomen, Schwenken). Übergang / Effekt steuert, wie dieses Bild ins nächste wechselt.…

PRAXISLEITFADEN

Wie ordne ich Frames auf der Zeitleiste an?

Öffnen Sie Video / GIF-Animation, zeichnen Sie das erste Bild und speichern Sie es mit Alt+Z als nächstes Frame. Die App wechselt automatisch dorthin. Die globale Standzeit beträgt 83 ms.

Brauche ich die Zeitleiste für ein Standbild?

Nein. Eingeklappt ist es ein normales, leichteres Bilddokument.

Funktionieren Kamerafahrten auf großen Leinwänden?

Ab 2048 px (2K) Kantenlänge sind Kamerafahrten und Übergänge automatisch deaktiviert; es bleiben nur harte Schnitte.

Illustration des Arbeitsablaufs
Illustration des Arbeitsablaufs · Vergrößern

SCHRITT FÜR SCHRITT

So verwenden Sie die Funktion

Video-Zeitleiste: aus Einzelbildern wird Animation

Kurz gesagt

Ein Klick auf „Video / GIF-Animation“ oben rechts öffnet die Zeitleiste unter der Leinwand. Jedes Einzelbild ist ein Schnappschuss des gesamten Ebenenstapels — nicht eine Ebene, sondern das komplette Bild dieses Schritts. Bild für Bild zeichnen und korrigieren, beim Abspielen läuft es als Animation. Bei geschlossener Zeitleiste verhält sich das Dokument wie ein normales Bild.

In drei Schritten

1. Leinwand öffnen, „Video / GIF-Animation“ klicken (nochmals klicken schließt sie).

2. Erstes Bild zeichnen, dann „Aktuelles Bild als nächstes Einzelbild speichern“ (oder Alt+Z): das Bild wird als neues Einzelbild danach eingefügt, man wechselt automatisch dorthin und zeichnet weiter. Leer beginnen: „Leeres Einzelbild hinzufügen“ daneben.

3. „Wiedergabe / Pause“ prüft das Ergebnis; ein neuer Pinselstrich stoppt automatisch. Erstes / Vorheriges / Nächstes / Letztes springt zwischen den Bildern.

Die Leiste, von links nach rechts in fünf Gruppen

Wiedergabe: Play/Pause, erstes, vorheriges, nächstes, letztes Bild.

Bilder & Aufnahme: leeres Bild, als Nächstes speichern (Alt+Z), Bild löschen (widerrufbar), Zeichnung aufnehmen. Mit Shift mehrere Karten markieren und gemeinsam löschen, Ctrl+Z stellt alle wieder her.

Kamera / Effekt / Objekt: Für Kamera und Übergang erst die Bildkarte wählen. Für Objektanimation einen Strich, ein Bild, Text oder eine Form auf der Leinwand wählen.

Dauer dieses Bildes − / +: jeder Klick ändert nur dieses Bild um 10 ms; auch kürzer als die globale Dauer ist möglich.

Geisterbild / Ton / Export: das separate „Global 83 ms“ ganz rechts ist die Grundgeschwindigkeit; auf schmalen Fenstern wandert der Rest in „Mehr“.

Tempo (alles in Millisekunden)

Globale Bilddauer: 83 ms standardmäßig (etwa 12 fps), − / + in 10-ms-Schritten, 16-1000 ms, größere Werte sind langsamer. Alle Bilder ohne eigene Dauer nutzen diesen Wert.

Pro Bild: 16-5000 ms, 0 = Global folgen. Doppelklick auf eine Bildkarte rahmt genau dieses Bild mit der grünen / roten Markierung ein (siehe „Tonspur“). Die Statusleiste zeigt Bildzahl, MB und aktuelles Bild — bei vielen Bildern auf den Speicher achten.

Zwei Helfer

Geisterbild: vorheriges Bild rot, nächstes blau überlagert, nur zur Ausrichtung, nie im Export. Mausrad regelt die Stärke, Shift+Mausrad die Anzahl; während der Wiedergabe und bei Einzelbild-Dokumenten ausgeblendet. Nicht mit der Ebenen-Zwiebelhaut verwechseln: jene dimmt Ebenen, dieses legt Nachbarbilder übereinander.

Zeichnung aufnehmen: jeder Strich erzeugt Zwischenbilder, die Wiedergabe zeigt das allmähliche Entstehen. Standardmäßig bleiben fünf Striche auf einem bearbeitbaren Bild; der sechste erzeugt vor dem Zeichnen das nächste Bild. Füllungen und Formen zählen mit. Unter Zeitleiste „Mehr → Striche pro Bild“ stellen Sie 1–20 Striche oder manuellen Bildwechsel ein; Alt+Z erzeugt immer das nächste Bild. Die Aufnahme erfasst alle 110 ms, pro Strich höchstens 120 Bilder. Die Zwischenbilder laufen standardmäßig 83 ms, einstellbar unter „Mehr → Intervall für Striche und Füllungen“; Tonspur und Export folgen diesem Wert. Zwischenbilder haben keine editierbare Ebenenstruktur.

Wann lieber nicht

Für ein einzelnes Standbild die Zeitleiste geschlossen lassen. Ab 2048 px Kantenlänge (2K) sind Kamera und Übergänge automatisch abgeschaltet (siehe „Kamerafahrten & Übergänge“). Ein Bild ist eine Kopie des ganzen Ebenenstapels, der Speicher wächst schnell. Bildstruktur, Dauern, Kamera, Übergänge, Zwischenbilder und Ton landen alle im .wci-Projekt; ein PNG/JPG-Export fasst alles zusammen und lässt sich danach nicht mehr in Bilder zerlegen.

Kamerafahrten & Übergänge

Zwei verschiedene Dinge

Kamera steuert, wie der Ausschnitt während eines Bildes wandert (Zoomen, Schwenken). Übergang / Effekt steuert, wie dieses Bild ins nächste wechselt. Beides zusammen: Kamerafahrt endet → ein Takt Halten → Übergang → nächstes Bild. Beides gilt nur für das ausgewählte Einzelbild: erst Karte anklicken (kleine Markierungen oben rechts), dann das Flyout öffnen. Das letzte Bild hat kein nächstes, also keinen Übergang.

Kamera: 7 Bewegungen

Statisch (Standard), Hineinzoomen, Herauszoomen, Schwenk rechts / links / oben / unten. Stärke 5-60 %, Standard 30 %. Kameradauer standardmäßig 1000 ms, Bereich 100-5000 ms, völlig unabhängig von der Haltedauer des Bildes. Am Ende hält das Bild einen Takt, bevor gewechselt wird.

Effekt: 17 Übergänge

Basis: Harter Schnitt, Überblendung, über Schwarz, über Weiß. Richtungen: Wischen rechts / links / unten / oben, Schieben in vier Richtungen. Formen: Iris, Mosaik-Auflösung, Jalousie, Pixelung, Glitch. Dauer standardmäßig 1000 ms, 100-2000 ms (− / + in 50-ms-Schritten), zusätzlich nach dem Halten — sie verkürzt die eingestellte Bilddauer nicht. Harter Schnitt oder 0 schaltet sofort.

Rhythmus kombiniert

Bild 2 mit „Hineinzoomen 30 % / 1000 ms“ plus „Überblendung 1000 ms“: langsam zoomen, ein Takt halten, eine Sekunde Überblendung, dann Bild 3. GIF- und PNG-Export legen genau diesen Rhythmus als echte Bilder ab.

Wann es nicht greift

Ab 2048 px Kantenlänge (2K) sind beide abgeschaltet (ganze Bilder im Speicher, jede Takt Mischung, bei 4K deutliche Ruckler): zuerst verkleinern. Ohne ausgewählte Karte landet die Einstellung auf dem falschen Bild. Für einen harten Sprung keinen Übergang nehmen — ein Übergang ist zusätzliche Zeit und verlängert die Animation. Inhalt am Rand wird bei Zoom und Schwenk abgeschnitten: vorher Rand lassen.

SCHRITT FÜR SCHRITT

Funktion 16 · Video & Animation

Genaue Einstellungen und Schritte? Das passende Kapitel des Programm-Handbuchs ist online lesbar.

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